fjol NACHHALTIGKEITSZIELE

fjol hat das Ziel, Organisationen mit Hilfe des ZNU-Standard „Nachhaltiger Wirtschaften“ in Entwicklung und Umsetzung von mittel- bis langfristigen Strategien zu unterstützen und den dynamischen Lernprozess Nachhaltigkeit im Unternehmen zu fördern.

fjol ist als erstes Beratungsunternehmen nach dem“ ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften“ zertifiziert.

Dabei geht fjol selbst mit gutem Beispiel voran. Seit 2019 ist fjol durch den TÜV Cert Rheinland nach dem ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften zertifiziert. Unternehmen, die sich zertifiziert haben, fördern mit dem integrierten Managementsystem die Entwicklung zum nachhaltigeren Wirtschaften. Der ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften dient dem effizienteren Informationsaustauch mit relevanten Anspruchsgruppen. Er setzt darauf setzt, die Unternehmen ganzheitlich im nachhaltigeren Handeln zu unterstützen und die systematische und kontinuierliche Verbesserung der Performance in den Dimensionen Umwelt, Wirtschaft und Soziales zu ermöglichen sowie den Lernprozess im Unternehmen anzuregen.

Folgende wesentliche Ziele und Maßnahmen hat sich fjol dabei u.a. gesetzt:

Auswirkungen von Reisetätigkeiten minimieren

Als Nachhaltigkeits-Beratung versuchen wir alle Geschäftsprozesse ökologisch verantwortungsvoll zu handhaben. Unseren negativen Einfluss auf die Umwelt versuchen wir so weit wie möglich zu minimieren. Dafür messen wir u. a. unsere Emissionen durch Klimabilanzen.

Unser Carbon Footprint betrug je Beratertag rund 19 kg / CO2-Äquivalente im Jahr 2019 (Reduktion von 8% zum Vorjahr). Dieser resultiert überwiegend aus Reisen mit der Bahn und dem PKW sowie aus einigen unvermeidbaren Flugreisen durch Beratungen im Ausland.

Auch aufgrund der Corona Auswirkungen konnten wir 2020 unsere C02-Äquivalente je Beratertag auf 10 kg reduzieren (Reduktion von 34% zum Vorjahr).

Wir werden in 2021 weiter am Ziel <10 kg/ CO2-Äquivalente festhalten und uns dabei auf effizientere Umsetzung durch unser digitales Angebot (fjol-digital) fokussieren. Ansonsten präferieren wir Doppelworkshops bei geschäftlichen Terminen vor Ort und bevorzugen die Bahn als Transportmittel.

Unsere nicht vermeidbaren Emissionen kompensieren wir durch die Stilllegung anerkannter Emissionszertifikate sowie über Plant for the Planet, indem in Mexico Bäume gepflanzt und in die Bildung von jungen Menschen in Deutschland investiert wird. So wird die Geschäftstätigkeit von fjol klimaneutral gestellt.


Position als attraktiver Arbeitgeber ausbauen

Das fjol Team zeichnet sich durch eigenverantwortliches und effektives Arbeiten aus. Dabei sind flexible Arbeitszeitmodelle, Arbeitszeitkonten und Homeoffice essentielle Kernthemen, um Ziele zu erreichen und die Arbeitszeit effizient zu nutzen. Die Krankenquote wurde in Gesundheitsquote umbenannt. Die gute Gesundheitsquote soll bei mindestens 97% (2020 bei 97,9% / 2019 bei 98,9 %) aufrecht erhalten bleiben. Das Ziel von 2% Krankenquote (98% Gesundheitsquote) wurde in 2020 erreicht.

Jährlich wird das Feedback der Mitarbeitenden eingeholt und in Maßnahmen umgesetzt, z.B. wurde ein Schulungsplan für 2021 erstellt. Die durchschnittliche Weiterbildungszeit liegt bei mindestens 1 Tag / Mitarbeitenden.

2020 wurde erstmalig eine Mitarbeitendenbefragung umgesetzt. Die Rücklaufquote lag bei 100%.

Regionales Engagement

Jedem Mitarbeitenden steht ein Tag im Jahr zur Verfügung, der für die Ausübung eines Ehrenamtes genutzt werden kann.

Kundenzufriedenheit hochhalten

Wir befähigen Unternehmen nachhaltiger zu wirtschaften. Hierzu verfolgen wir einen unternehmensindividuellen, koedukativen Ansatz, der das erforderliche Know-how und die nötigen Strukturen im Unternehmen aufbaut. So entwickeln wir gemeinsam Antworten auf Unternehmens- und Produktebene und initiieren einen dynamischen Lernprozess.

Wir möchten die Kundenzufriedenheit für unsere Beratungsleistung weiter ausbauen. Dafür werden Kundenfeedbacks systematisch abgefragt, Verbesserungshinweise ernst genommen und Learnings umgesetzt. Die bisher vorliegenden Auswertungen zeigen eine sehr hohe Kundenzufriedenheit mit der Beratungsleistung (Im Durchschnitt > 8 von 10 max. Punkten). Dies haben wir 2020 erreicht und auch in 2021 fortsetzen.

Um die komplexen Nachhaltigkeits-Themenfelder in den Unternehmen zu vereinfachen, bieten wir eine Reihe von Modulen für die Kunden an, an denen sie sich orientieren und strukturieren können. Dafür bieten Früherkennungsmodule (z.B. Anspruchsgruppenscreening und –befragungen, Hot Spot Analysen, Gap-Analysen), Organisationsanpassungen (u.a. Leitbildentwicklung, Mitarbeitendenschulungen), bis hin zu internen Audits und Angeboten zu vielen Themen aus der Rubrik Umwelt den Unternehmen eine gute Basis, die wesentlichen Themen zu identifizieren und zielgerichtet zu bearbeiten.

In 2021 werden wir vor dem Hintergrund des kommenden Lieferkettengesetztes den Unternehmen ein umfassendes Modul zum Lieferantenmanagement anbieten können (Code of Conduct, Lieferantenfragebogen, Lieferantenbewertung).

Wir möchten auch in Zukunft mit unserer Begleitung 100% erfolgreiche Zertifizierungen nach dem ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften für die beratenden Unternehmen erreichen. Dieses Ziel konnten wir in 2019 und in 2020 erreichen und möchten wir auch für 2021 weiterverfolgen.