Unser Nachhaltigkeits­management

fjol ist zertifiziert nach dem ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften 2018.

Auf dieser Seite berichten wir über die Ziele, Maßnahmen und Kennzahlen unseres Nachhaltigkeitsmanagements. 

Unser Nachhaltigkeitsmanagement

Nachhaltigkeit verstehen wir, im Sinne des ZNU-Standards, als kontinuierlichen Verbesserungsprozess. In unserer doppelten Wesentlichkeitsanalyse haben wir uns intensiv mit unseren eigenen Auswirkungen, Risiken und den Interessen unserer Anspruchsgruppen auseinandergesetzt.

Als wesentliche Themen haben wir u. a. die Handlungsfeldern Klima, Mitarbeitendenzufriedenheit und Qualitativ hochwertige Beratung identifziert.

Für diese Themen setzen wir uns konkrete und messbare Ziele. Unser Vorgehen orientiert sich an den Prinzipien Denken, Handeln, Messen und Kommunizieren: Wir überprüfen den Fortschritt regelmäßig, dokumentieren auch Abweichungen und aktualisieren den Stand jährlich. 

Klima

Durch Energienutzung und Reisetätigkeit sehen wir unseren größten Umwelteinfluss im Bereich Klima.

< 7,5 kg CO₂e pro VZÄ/Arbeitstag

Wir setzen uns das Ziel dauerhaft unter 10 kg CO₂-Äquivalente pro Arbeitstag eines Mitarbeitenden zu bleiben.
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Mitarbeitenden­zufriedenheit

Die größten sozialen Auswirkungen haben wir auf unser eigenes Miteinander im Team.

80 % zufriedene Mitarbeitende

Alle zwei Jahren erheben wir die Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden. Wir setzen uns das Ziel eine Zufriedenheit von 80 % zu erreichen.
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Qualitativ hochwertige Beratung

Qualitativ hochwertige Beratung ist unser Leistungsanspruch und wesentliches wirtschaftliches Thema.

80 % zufriedene Kund:innen

Bei jedem abgeschlossenen Projekt versenden wir unsere Zufriedenheitsbefragung. Wir setzen uns das Ziel, dass mindestens 80 % der Kund:innen zufrieden sind.
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Unsere Ziele

Das Bild zeigt ein Nachhaltigkeitsziel der UN. Die grüne Kachel zeigt den Text „13 Maßnahmen zum Klimaschutz“ und ein Auge mit einer Weltkugel darin.
Das Bild zeigt ein Nachhaltigkeitsziel der UN. Die grüne Kachel zeigt den Text „13 Maßnahmen zum Klimaschutz“ und ein Auge mit einer Weltkugel darin.

Corporate Carbon Footprint: Maximal 7,5 kg CO₂e/VZÄ-Arbeitstag

Unsere Zielsetzung

Seit 2019 berechnen wir unsere Unternehmensklimabilanz und berücksichtigen dabei Scope 1, Scope 2 und zutreffende Scope 3 Kategorien. 

Wir haben unseren Corporate Carbon Footprint von ca. 18 kg CO₂-Äquivalenten pro Arbeitstag (Vollzeitäquivalente) im Jahr 2019 auf unter 10 kg CO₂e/VZÄ-Arbeitstag während der Corona-Pandemie reduziert.

In 2024 haben wir uns deshalb ein neues Ziel gesetzt: In Zukunft möchten wir unter 7,5 kg CO₂e/VZÄ-Arbeitstag bleiben. So leisten wir einen Beitrag zum SDG13 Maßnahmen zum Klimaschutz.

Wir berechnen unseren Corporate Carbon Footprint jährlich und nutzen dazu die Software leadity. Dabei berücksichtigen wir Scope 1, Scope 2 und zutreffende Scope-3-Kategorien: 3.01 eingekaufte Waren und Dienstleistungen, 3.03 energiebezogene Emissionen, 3.05 Abfall und 3.06 Geschäftsreisen.

Wir halten uns in der Berechnung an die Vorgaben des GHG-Protokolls.

Neben der absoluten Ausweisung unserer Klimabilanz, setzen wir die Kennzahl im Verhältnis pro Arbeitstag einer Vollzeit-Äquivalente. Die Kennzahl wird als kg CO₂e pro VZÄ-Arbeitstag ausgewiesen.

Der Erwerb von Emissionszertifikaten wird getrennt ausgewiesen und nicht als eigene Emissionsminderung angerechnet.

Im Jahr 2025 ergeben sich aus unserer Geschäftstätigkeit 26,98 Tonnen CO₂-Äquivalente.

Davon entfallen 7 % auf Scope 1, also unsere direkten Emissionen durch Heizungen im Home Office.

5,4 % der Emissionen entstehen im Bereich Scope 2, durch unseren Stromverbrauch für Laptops, Monitore und Beleuchtung und die Nutzung von Fernwärme im Büro.

Der größte Anteil unserer Emissionen liegt in den Scope 3-Emissionen mit 87,6 %. Emissionstreiber sind unsere eingekauften Waren und Dienstleistungen, mit 46,2 % der Bilanz und unsere Geschäftsreisen mit 34,8 % der Bilanz. 

In der relativen Betrachtung je VZÄ-Arbeitstag ergeben sich 8,1 kg CO₂e/VZÄ-Arbeitstag, womit wir unser Ziel unter 7,5 kg zu bleiben, leicht verfehlt haben. Ursache sind zum einen methodische Anpassungen (vollständige Erfassung aller eingekaufter Dienstleistungen sowie Ausgaben für Software, Lizenzen, IT & Co) sowie vermehrte Vor-Ort-Termine. 

Als größte Hebel haben wir aktuell die Reisetätigkeit, sowie unsere Ausgaben für Software, Lizenzen, IT & Co identifziert.

Um unser Ziel zu erreichen ergreifen wir folgende Maßnahmen:

  • Wir verfügen über eine Reiserichtlinie, die öffentliche Verkehrsmittel klar bevorzugt und schulen unsere Mitarbeitenden regelmäßig dazu.
  • Bei gegebener Erreichbarkeit nutzen wir bevorzugt Bahn und öffentliche Verkehrsmittel.
  • Mitarbeitende mit regelmäßigem Reisebedarf erhalten eine BahnCard 50.
  • Wir prüfen bei jedem Projekt, ob ein digitales Format geeignet ist.
  • Für notwendige Präsenztermine weisen wir einen transparenten Aufschlag für den zusätzlichen Reise- und Organisationsaufwand aus.
  • Wir prüfen unsere Aufwendungen für Software, Lizenzen, IT & Co und verringern diese, wo möglich und ohne qualitative Einschränkungen möglich. 

Unsere verbleibenden Emissionen von rund 27 t kompensieren wir durch den Kauf anerkannter Emissionszertifikate von der Plant-for-the-Planet Foundation.

Grafik des 3. UN-Nachhaltigkeitsziels "Gesundheit und Wohlergehen", symbolisiert durch eine Herzschlaglinie auf grünem Hintergrund.

Mitarbeitendenzufriedenheit bei fjol

Fortschrittsbericht 2025 mit Zielwert 80 und Jahresbalken
Grafik des 3. UN-Nachhaltigkeitsziels "Gesundheit und Wohlergehen", symbolisiert durch eine Herzschlaglinie auf grünem Hintergrund.

Attraktive Arbeitgeberin: Anteil zufriedener Mitarbeitender von 80 %

Bei uns stehen unsere eigenen Mitarbeitenden im besonderen Fokus. Daher leben wir unsere Werte sowohl im Umgang mit unseren Kund:innen als auch unseren Mitarbeitenden.

Flexible Arbeitszeitmodelle, mobiles Arbeiten und eine direkte Feedbackkultur sind wesentliche Bestandteile unserer Strategie, um die Eigenverantwortlichkeit und Effektivität unseres Teams zu fördern. 

2023 und 2024 wurde die Mitarbeitendenbefragung aufgrund umfassender Umstrukturierungen durch direkte individuelle Feedbackgespräche ersetzt.

Die Befragung wurde für 2025 optimiert, um die Zufriedenheit präziser zu messen und gezielte Verbesserungsvorschläge zu sammeln. Die Befragung soll nun alle zwei Jahre, also das nächste mal in 2027 stattfinden.

Mit 78 % haben wir den Anteil zufriedener Mitarbeitender bereits deutlich gesteigert.

Unser Ziel ist es, eine sehr hohe Gesamtzufriedenheit von 80 % wieder zu erreichen und aus den gewonnenen Erkenntnissen geeignete Maßnahmen abzuleiten. So leisten wir unseren Beitrag zum SDG 3 (Gesundheit und Wohlergehen).

Das Bild zeigt ein Nachhaltigkeitsziel der UN. Die rote Kachel zeigt den Text „4 Hochwertige Bildung“ und ein offenes Buch mit einem Stift daneben.

Nachhaltigkeits-Kompetenzen: Anteil zufriedener Kund:innen von mindestens 80 %

Im Sinne des SDG 4 (Hochwertige Bildung) mit dem Unterziel 4.7 (Förderung nachhaltiger Entwicklung), befähigen wir Unternehmen, nachhaltiger zu wirtschaften. Wir verfolgen dabei einen unternehmensindividuellen und koedukativen Ansatz, der das erforderliche Know-how und die nötigen Strukturen im Unternehmen aufbaut. Gemeinsam entwickeln wir Antworten auf Unternehmens- und Produktebene und initiieren einen dynamischen Lernprozess.

Um unsere Beratungsleistung stetig zu verbessern, fragen wir systematisch nach Feedback und nehmen Verbesserungshinweise ernst. Unser Ziel eines Durchschnittswerts der Kund:innenzufriedenheit von mindestens 8 von 10 Punkten haben wir in den Jahren 2021-23 erreicht. Für eine noch effektivere und attraktivere Kund:innenzufriedenheitabfrage haben wir unsere Methodik ab 2024 umfassend überarbeitet. Analog verfolgen wir weiterhin das Ziel einer anhaltend hohen Kund:innenzufriedenheit von mind. 80 %. 

Wir überwachen die Kundenzufriedenheit quartalsweise und führen eine jährliche Auswertung der Kennzahl durch. Im Jahr 2025 konnten wir das Ziel mit 92 % sogar deutlich übertreffen. 

Weiterhin kommt noch immer ein Großteil unserer Kund:innen durch Mundpropaganda zu uns, was wir als einen klaren Indikator für die Qualität und Empfehlungswürdigkeit unserer Dienstleistungen betrachten.

Das Bild zeigt ein Nachhaltigkeitsziel der UN. Die rote Kachel zeigt den Text „4 Hochwertige Bildung“ und ein offenes Buch mit einem Stift daneben.

Kund:innen-Zufriedenheit bei fjol

Fortschrittsbericht 2025 mit Balkenwerten und Zielmarke 80
ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften 2018 Siegel
Die goldene Umrandung zeigt: fjol befindet sich im dritten Zertifizierungszyklus. Ein Zyklus umfasst drei Jahre.
ZNU-Partner Siegel Nachhaltiger Wirtschaften seit 2019
Seit 2019 sind wir Teil des ZNU-Partnernetzwerks. fjol unterstützt das ZNU und die Entwicklung des ZNU-Standards seit 2019 mit einem jährlichen Förderbeitrag sowie der Mitarbeit in Arbeitskreisen und bei weiteren Veranstaltungen.

Nachhaltigkeits-Zertifizierung

fjol ist als erstes Beratungsunternehmen nach dem ZNU-Standard 2018 „Nachhaltiger Wirtschaften“ zertifiziert.

Seit 2019 sind wir durch die TÜV Rheinland Cert GmbH zertifiziert sowie ZNU-Partner. Die Zertifizierung nach dem ZNU-Standard fördert die Entwicklung zu nachhaltigerem Wirtschaften durch ein integriertes Managementsystem und ermöglicht eine systematische und kontinuierliche Verbesserung der Performance in den Dimensionen Umwelt, Wirtschaft und Soziales. Unser Ziel ist es, Unternehmen ganzheitlich im nachhaltigeren Handeln zu unterstützen, sowie den Lernprozess im Unternehmen anzuregen.

Besonders stolz sind wir darauf, bereits jetzt als eines der ersten Unternehmen nach den Anforderungen der Revisionsfassung von 2026 auditiert worden zu sein.

Ausgezeichnet mit der EcoVadis Platin-Medaille

Wir gehören zu den Top 1 % der Unternehmen, die in den vergangenen 12 Monaten bewertet wurden.

Als Nachhaltigkeitsberatung ist unsere Mission nicht nur, Unternehmen zu einem nachhaltigeren Wirtschaften zu befähigen, sondern auch unsere eigene Nachhaltigkeitsperformance genau zu untersuchen und Potenziale weitestgehend zu nutzen.

Im Rahmen unseres internen Nachhaltigkeitsmanagements setzen wir daher neben der Zertifizierung nach ZNU-Standard auch auf die jährliche EcoVadis-Bewertung.

Diese beiden Systeme zahlen dabei aufeinander ein und ermöglichen uns ein möglichst umfassendes Nachhaltigkeitsmanagement aus verschiedenen Perspektiven.

Im Sinne unserer Mission sind wir zudem akkreditierter EcoVadis-Beratungspartner und unterstützen Unternehmen dabei, die eigene Nachhaltigkeitsleistung über ein EcoVadis-Rating sichtbar zu machen.

Unsere Nachhaltigkeits­beauftragten

fjol-Beraterin Rebecca Ehrengruber

Rebecca Ehrengruber

fjol-Geschäftsführerin Dr. Katrin Nitz

Dr. Katrin Nitz

Bei Fragen und Anregungen zu unserem internen Nachhaltigkeitsmanagement wenden Sie sich gerne an unsere Nachhaltigkeitsmanagerinnen: