Lieferketten­management

Fundiertes Risikomanagement nach CSDDD (Corporate Sustainability Due Diligence Directive) entlang Ihrer Wertschöpfungskette

Das Logo zeigt den blauen Text „HassiaGruppe“ mit einer stilistischen Welle in gelb und blau.

Fundiertes und gesetzeskonformes Risikomanagement

Wir führen Sie Schritt für Schritt durch die Anforderungen der Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) und befähigen Sie zu einer sicheren Kommunikation mit Ihren Kund:innen und Geschäftspartner:innen.

Warum gibt es das CSDDD?

Eindämmung von Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzung in globalen Lieferketten

Die Europäische Lieferkettenrichtlinie (CSDDD/LkSG) nimmt Unternehmen in die Verantwortung, menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfaltspflichten in ihrer Lieferkette (Aktivitätenkette) wahrzunehmen.

Durch die CSDDD soll Transparenz in der Lieferkette geschaffen und nachhaltigere sowie ethischere Geschäftspraktiken gefördert werden.  

Für Unternehmen bedeutet das den Aufbau eines fundierten Risikomanagements:

Bei Nichteinhaltung der Vorgaben können Bußgelder in Abhängigkeit vom Nettojahresumsatzes verhängt werden.

Großer Frachter mit Dutzenden von bunten Lagercontainern auf dem Meer. Symbolisert den globalen Handel.
Ein Lager, in dem Waren in Kartons auf Paletten gelagert werden. Symbolisiert die Bandbreite der Waren, die nach dem LkSG reportet werden müssen.

Wen betrifft die CSDDD?

Direkte oder indirekte Verpflichtung zur Konformität 

Unter das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz fallen seit 2024 Unternehmen ab 1.000 Mitarbeitenden. Konkret betrifft das aktuell etwa 2.900 Unternehmen in Deutschland.

Die CSDDD löst das bestehende LkSG ab.

Die Umsetzungsfrist für die Mitgliedstaaten soll um ein Jahr auf Juli 2027 verschoben werden. Unternehmen mit mehr als 3.000 Mitarbeitern und mehr als 900 Mio. Euro weltweitem Nettoumsatz sollen die neuen Regelungen ab Juli 2028 anwenden. Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern und mehr als 450 Mio. Euro weitweitem Nettoumsatz sollen ab Juli 2029 in den Anwendungsbereich fallen.   

Auch wenn Ihr Unternehmen nicht direkt unter das LkSG/die CSDDD fällt, sind Sie ggf. gegenüber Ihren LkSG/CSDDD-pflichtigen Geschäftspartner:innen als Teil deren Lieferketten indirekt verpflichtet, die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltanforderungen entlang Ihrer Lieferkette nachzuweisen, z. B. durch ein konformes Risikomanagement.

Die sogenannte Omnibus-Verordnung, für die die Europäische Kommission am 26. Februar 2025 einen Vorschlag veröffentlicht hat, soll den bürokratischen Aufwand besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) reduzieren. Neben u. a. der CSRD und der EU-Taxonomieverordnung ist auch die CSDDD von den geplanten Änderungen betroffen. Der Vorschlag wird aktuell geprüft. Änderungen sind weiterhin möglich.

Was sind die wesentlichen Anforderungen der CSDDD?

Sorgfaltspflichten für Unternehmen müssen entlang ihrer Liefer- und Wertschöpfungsketten

  • Identifikation von Risiken für Menschenrechte und Umwelt
  • Ergreifen von Präventionsmaßnahmen (z. B. Verhaltenskodizes,  Schulungen, Self-Assessments, Quick Scans)
  • Umsetzung von Abhilfemaßnahmen bei festgestellten Verstößen
  • Einrichtung eines Beschwerdeverfahrens
  • Wirksamkeitskontrolle: Überwachung und Dokumentation der Maßnahmen
  • Regelmäßige Berichterstattung
Europakarte auf grünem Hintergrund mit zwölf gelben Sternen und deutscher Flagge und dem Text "Corporate Sustainability Due Diligence Directive" und "Lieferketten-Sorgfaltspflichtengesetz".

Inhalte und Anforderungen von LkSG / CSDDD verstehen

Einführung in das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz

Viele große Unternehmen und internationale Geschäftspartner:innen erwarten die Einhaltung von Menschenrechts- und Umweltstandards in der gesamten Lieferkette. Durch das Verständnis und die Umsetzung der Inhalte des LkSG können Unternehmen ihre Geschäftsbeziehungen stärken und sich als vertrauenswürdiger und verantwortungsbewusster Partner positionieren.

Zielsetzungen des Moduls

Risiko-Analyse

Identifikation, Bewertung und Management menschenrechtlicher und umweltbezogener Risiken

Durch ein fundiertes Risikomanagement können Unternehmen potenzielle rechtliche, finanzielle und reputationsbezogene Schäden vermeiden, die durch Verstöße entstehen könnten. Zur Durchführung einer Risiko-Analyse bieten wir einen pragmatischen Lösungsansatz mit Softwareunterstützung.

Zielsetzungen des Moduls

Unser Angebot
auf einen Blick

Entdecken Sie, wie wir Sie bei der Umsetzung der CSDDD unterstützen können – alles auf einen Blick auf unserem Produktdatenblatt:

Produktdatenblatt zum Download

Alle Leistungs­details übersichtlich für Sie auf einer Seite. Laden Sie das aktuelle Datenblatt als PDF-Download und bleiben Sie informiert.

Ihre Ansprechpartnerin

Sie sind direkt oder indirekt LkSG- bzw. CSDDD-pflichtig und möchten kompetente Unterstützung bei der Umsetzung der Richtlinie?

Für ein unverbindliches Erstgespräch oder kostenloses Angebot wenden Sie sich gerne an unsere Expertin:

Petra Katzenberger

Senior Consultant

fjol-Beraterin Petra Katzenberger

Weitere Angebote

EUDR-Readiness

Nutzen Sie EUDR-relevante Rohstoffe wie Holz, Rindfleisch, Kautschuk oder Kakao in Ihren Geschäftsprozessen? Wir prüfen mit Ihnen die Betroffenheit Ihres Unternehmens und führen Sie zu entwaldungsfreien Lieferketten.

ESG-Plattform leadity

leadity ist eine auf unsere Beratungsprozesse abgestimmte ESG-Software. Sie bildet alle Module zur Umsetzung einer fundierten Nachhaltigkeitsstrategie ab und vereinfacht Datenerfassung, Datenmanagement und Reporting nach verschiedenen Standards (z.B. CSRD, GRI oder DNK). 

Nachhaltigkeits­kommunikation

Ob als freier Bericht, nach den Anforderungen der CSRD oder freiwilligen Berichtsstandards wie DNK und GRI, wir unterstützen Sie auf Ihrem Weg, Ihr Nachhaltigkeitsmanagement in einen Bericht nach Ihren Anforderungen zu übersetzen.