Nachhaltigkeit in der Fleischbranche – fundiert umgesetzt.
Von der Klimabilanz über Compliance bis zum VSME-Bericht – Wir begleiten Ihren Weg im Nachhaltigkeitsmanagement.
UNSERE BRANCHENEXPERTISE
begleitete Betriebe in der Branche
Kooperation zur Branchenlösung
staatlich anerkannte Zertifizierung
Jahre ESG-Praxiserfahrung
Unsere Kund:innen aus der Branche
Betriebe der Fleischwirtschaft vertrauen auf fjol
Vom regionalen Verarbeiter bis zum überregionalen Markenhersteller – wir kennen die Abläufe entlang der Wertschöpfungskette.








Regulatorik & Herausforderungen
Welche Regulatorien gelten – und was daraus folgt
Die Fleischwirtschaft steht unter besonderer Beobachtung – gesetzlich, gesellschaftlich und im Handel. Wir zeigen, was konkret gilt und welche Herausforderung daraus entsteht.
SBTi, EcoVadis, ZNU-Standard & Co: Erwartungen des Handels
Marktzugang und Listung sind zunehmend an nachweisbare ESG-Leistung gekoppelt, bspw. werden SBTi-Commitment oder EcoVadis-Ratings angefordert. Für beide Themen ist eine konkrete Strategie notwendig, um ein SBTi-konformes Ziel einreichen und umsetzen zu können oder aber um eine gute EcoVadis-Ergebnis zu erzielen. Der ZNU-Standard findet immer mehr Anwendung und Anerkennung in der Fleischwirtschaft sowie im LEH und kann eine inhaltliche Basis für beide Themen schaffen.
Klima / GHG: Emissionsintensive Wertschöpfung (Scope 1, 2 & 3)
Scope-3-Emissionen aus Tierhaltung und Futtermittel dominieren i.d.R. den Fußabdruck. Belastbare Klimabilanzen sind Voraussetzung für eine wirksame Klimastrategie und die Realisierung entsprechender Reduktionspotenziale.
EmpCo: Kommunikation mit Substanz
Die Empowering Consumers Richtlinie verbietet Green-Washing. Wer zu Nachhaltigkeit glaubhaft und vor allem rechtlich konform kommunizieren will, braucht belegbare Nachweise und ein echtes System, z.B. nach dem ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften. Eine Analyse aller Nachhaltigkeitsaussagen auf verschiedensten Kanälen ist essenziell, um nicht Gefahr zu laufen, von Sanktionen betroffen zu sein.
CSRD, VSME/ VS: Nachhaltigkeitsberichterstattung
Die Berichterstattung nach CSRD ist verpflichtend für Unternehmen mit ≥ 1.000 Mitarbeitenden und ≥ 450 Mio. € Umsatz. Für alle anderen ist die freiwillige Berichterstattung nach dem Voluntary Standard (ehem. VSME) eine ressourcenschonende Option. Insbesondere ein Nachhaltigkeitsbericht stellt aber auch eine Chance dar, sich positiv zu positionieren und gegenüber Marktteilnehmern hervorzuheben.
EUDR, LKSG, CSDDD: Sorgfaltspflichten in der Lieferkette
LKSG und CSDDD wurden in den letzten Jahren deutlich abgeschwächt und betreffen nur noch sehr große Unternehmen. Die EUDR (Verordnung zu entwaldungsfreien Lieferketten) hingegen betrifft alle, hier rückt neben Rindfleisch auch Soja für Futtermittel oder Palmöl in der Lebensmittelherstellung in den Fokus. Ausschlaggebend ist für alle Lieferkettenthemen die Risikoanalyse. Volle Compliance kann nur erreicht werden, wenn der Umfang der Betroffenheit klar, die Risiken ermittelt und minimiert und Sorgfaltspflichten systematisch geregelt sind.
PPWR: Verpackungsumstellung
Die EU-Verpackungsverordnung kann umfassende Umstellungen Ihrer Verpackungen bedeuten – bereits in 2026 werden u.a. PFAS bei Lebensmittelkontakt nicht mehr zulässig sein und die Erstellung von Konformitätserklärungen und technischen Dokumentationen sind Pflicht. Weitere Anforderungen zu Kennzeichnung, Rezyklatquoten und Recyclinganteilen folgen in den kommenden Jahren.
Regulatorik & Wirtschaftlichkeit: Business Case Nachhaltigkeit
Gerade in schnelllebigen Zeiten wird es immer wichtiger, Regulatorik-Themen über Compliance hinaus für sich zu nutzen. Bei der Umsetzung neuer Gesetze entstehen auch immer wieder konkrete Einsparpotenziale, z. B. durch Energieeffizienz, Ressourcenreduktion oder die Vermeidung emissionsbedingter Kosten. Zudem kann ein nachhaltiger aufgestelltes Geschäftsmodell Wettbewerbsvorteile liefern, z.B. durch ambitionierte Zielsetzung und transparente, konforme Kommunikation.
Branchenlösung in Kooperation
Gemeinsam mit dem BVWS und leadity
Wir haben gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Wurst- & Schinkenproduzenten e.V. (BVWS) und der ESG-Software leadity eine passgenaue Branchenlösung für die Fleischverarbeitung entwickelt – mit vordefinierten, branchenspezifischen Inhalten, die Ihren Aufwand deutlich reduzieren.
- Branchenweite Wesentlichkeitsanalyse als sofort nutzbare Grundlage
- Vordefinierte Ziele, Maßnahmen und KPIs für die Fleischwirtschaft
- Vorstrukturierte Klimabilanz mit typischen Emissionskategorien für Ihren CCF
- Modular aufgebaut und individualisierbar
- Beratung durch fjol, digital abgebildet in leadity
- Vorzugskonditionen für BVWS-Mitglieder
So greift die Lösung ineinander
Unser Angebot
So begleiten wir Betriebe der Fleischwirtschaft
Modular, wissenschaftlich fundiert und passend zu Ihrer Unternehmensgröße.
Fallbeispiele
Aus der Praxis
Wie fjol Unternehmen aus der Fleischbranche bei der Umstzung begleitet – konkrete Ergebnisse aus realen Projekten.
Lebensmittelindustrie
Andros Deutschland GmbH | Fruchtverarbeitung

Herausforderung
Als deutsche Tochter eines internationalen Fruchtverarbeiters wollte Andros eine eigene doppelte Wesentlichkeitsanalyse (DWA) für die interne Nachhaltigkeitsstrategie aufbauen, zugeschnitten auf das eigene Geschäftsmodell mit drei Standorten.
Gleichzeitig sollte der Aufwand im Nachhaltigkeitsteam möglichst gering bleiben. Die französische Muttergesellschaft verfügte bereits über eine DWA für die CSRD-Berichtspflicht.
Lösung
Unter Anleitung von fjol erarbeitete ein kleines, interdisziplinäres Team von Andros die DWA in einem 1,5-tägigen Vor-Ort-Workshop.
Als fachliche Grundlage diente der BVE-Leitfaden (Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie), an dessen Entwicklung Andros und fjol mitgewirkt haben. So konnten branchentypische Themen strukturiert übernommen und effizient auf Andros Deutschland zugeschnitten werden.
Ergebnis
Andros erhielt eine vollständige Wesentlichkeitsmatrix mit klar priorisierten Themen. Durch den Einsatz des BVE-Leitfadens sparte das Projekt deutlich Zeit gegenüber einer vollständigen Neuerhebung.
Im Einklang mit der CSRD-Analyse des Konzerns und dem Branchenkontext steht damit eine belastbare Basis für den nächsten Schritt: die Entwicklung einer internen Nachhaltigkeitsstrategie für Andros Deutschland.
1,5 Tage
DWA statt wochenlanger Erhebung
50 %
Aufwand gespart
8
strategische Fokusthemen identifiziert

„Das überaus freundliche und kompetente Team von der fjol GmbH hat uns bei spezifischen Fragestellung zum Nachhaltigkeitsmanagement unterstützt und uns dabei sehr interessante Anregungen mitgegeben. "
Dr. Hanna Strüve | Leitung Qualitätsmanagement / Nachhaltigkeitsbeauftragte
FAQ
Häufige Fragen aus der Fleischbranche
Ab wann ist mein Betrieb gesetzlich zur Nachhaltigkeitsberichterstattung verpflichtet?
Unternehmen mit mind. 1000 Mitarbeitenden und über 450 Mio. Euro Umsatz sind zur Nachhaltigkeitsberichterstattung nach CSRD verpflichtet. Kleinere Unternehmen berichten häufig freiwillig nach dem Voluntary Standard (ehemals VSME) – nicht zuletzt um Anfragen des Handels und von Banken gerecht zu werden.
Wir haben keine eigene Nachhaltigkeitsabteilung – ist das ein Problem?
Nein, das ist kein Problem. Unser Ansatz baut das nötige Wissen in Ihrem Team auf. Bei Bedarf bieten wir Ihnen gern ein Coaching „on the Job“ mit festgelegtem Zeitkontingent zu attraktiven Konditionen an. Über die Branchenlösung mit leadity nutzen Sie zudem vordefinierte Inhalte und sparen deutlich Zeit.
Für welche Unternehmen ist die Branchenlösung geeignet?
Die Branchenlösung wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Deutscher Wurst- und Schinkenproduzenten e. V. (BVWS) entwickelt und ist auf die Anforderungen fleischverarbeitender Betriebe ausgerichtet. Sie ist nicht ausschließlich für Verbandsmitglieder geeignet, sondern kann Unternehmen der Fleischverarbeitung insgesamt als strukturierte Grundlage für den Aufbau und die Weiterentwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie dienen.
Was bringt mir die Branchenlösung mit dem BVWS konkret?
Die Branchenlösung spart Aufwand, weil zentrale Inhalte bereits strukturiert vorliegen, und erhöht gleichzeitig die Qualität, weil die Lösung gemeinsam mit dem BVWS in einem methodisch fundierten, praxisnahen Entwicklungsprozess erarbeitet wurde.
So steigen Sie nicht bei null ein, sondern können die relevanten Nachhaltigkeitsthemen der Branche zügig und konsistent bearbeiten.
Kann ich fjol auch ohne Branchenlösung beauftragen?
Selbstverständlich. Wir beraten Unternehmen der Fleischbranche seit 15 Jahren zu verschiedensten Fragen rund um Nachhaltigkeit. Sprechen Sie uns gerne an und wir evaluieren Ihren individuellen Bedarf.
Sie suchen nach effizienter und zielgerichteter Unterstützung für Ihr Nachhaltigkeitsmanagement?
Für ein unverbindliches Erstgespräch oder ein kostenloses Angebot wenden Sie sich gerne an unsere Expertin.
Petra Katzenberger
Senior Consultant
