Wir feiern Jubiläum: 15 Jahre fjol

Im Interview: Vier Perspektiven, was Nachhaltigkeit in Unternehmen wirklich voranbringt
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fjol-Mitarbeiterin Janina Peppel
Janina Peppel
Vier Personen feiern 15-jähriges Jubiläum mit Ballon

fjol wird 15 Jahre. Ein guter Moment, um nicht nur zurückzuschauen, sondern auch nach vorn: Wie können Unternehmen heute pragmatisch starten, Menschen mitnehmen und Nachhaltigkeit so aufstellen, dass sie im Alltag funktioniert?

Das Wichtigste in 30 Sekunden:

15 Jahre fjol: Ein Interview, vier Stimmen

15 Jahre sind in der Nachhaltigkeitswelt eine kleine Ewigkeit. In dieser Zeit hat sich viel verändert: in den Erwartungen des Marktes, in der Regulatorik und vor allem im Verständnis dafür, was Nachhaltigkeit im Unternehmen eigentlich bedeutet.

Zum Jubiläum haben wir mit vier Menschen gesprochen, die fjol auf unterschiedliche Weise geprägt haben: mit den Gründern, fjol-Partnern und ZNU-Institutsleitern Dr. Christian Geßner und Dr. Axel Kölle, mit Dr. Michael Raß, fjol-Partner und CPO bei leadity, sowie mit Dr. Katrin Nitz, der Geschäftsführerin der fjol GmbH.

Der Anfang: Nachhaltigkeit greifbar machen

Christian, Axel – wie fing eigentlich alles an? Was war damals der Auslöser für die Gründung von ZNU und später fjol?

 

Christian Geßner muss nicht lange überlegen. Die Ausgangslage sei damals sehr klar gewesen: Nachhaltigkeit war für viele Unternehmen zwar ein wichtiges Thema, gleichzeitig aber oft noch unscharf und schwer greifbar. Es fehlte an Orientierung, an Struktur und vor allem an einem Weg, das Thema in die Praxis zu übersetzen. Er beschreibt das mit einem Bild, das hängen bleibt:

„Nachhaltigkeit greifbar machen, den Pudding an die Wand nageln.“

Genau darum ging es in den ersten Jahren: Unternehmen dabei zu helfen, aus einem oft sehr allgemeinen Thema etwas Handhabbares zu machen. Die Ursprünge von fjol liegen dabei im Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung (ZNU) der Universität Witten/Herdecke. Dort entwickelten Christian Geßner und Axel Kölle Ansätze, mit denen Unternehmen Nachhaltigkeit strukturiert und ganzheitlich angehen können. Und das über Abteilungen hinweg und mit Blick auf messbare Entwicklung.

 

Und wann wurde daraus fjol?

 

Axel Kölle erinnert sich: „Als klar wurde, dass viele Unternehmen mehr wollten als Austausch und Impulse. Sie brauchten Unterstützung im eigenen Haus, nah an ihren konkreten und individuellen Herausforderungen.“

„Viele Partner haben gesagt: Kommt bitte ins Haus, unterstützt uns.“

Was macht fjol besonders?

In den Gesprächen fällt auf, dass die Beschreibung von fjol immer wieder um ähnliche Begriffe kreist: fundiert, nahbar, flexibel und mit echtem Interesse an den Menschen im Unternehmen. Von der Produktion bis zur Geschäftsführung, von einzelnen Fachabteilungen bis zur strategischen Ebene.

Katrin Nitz bringt es auf eine einfache Formel: „fjol ist vor allem deshalb stark, weil wir die unternehmerischen Bedürfnisse in der Breite kennen und ein Team mit viel Neugier, Energie und echter Motivation bieten. Genau das spüren auch unsere Kunden in Projekten. Von Nachhaltigkeitsmanagement über Klimabilanzierung und Lieferkettenmanagement bis hin zur Berichterstattung.“

360°-Lösung: Der Dreiklang aus Wissenschaft, Beratung und Software

Zum 15. Geburtstag von fjol gehört auch eine Verbindung, die das Unternehmen bis heute prägt: das enge Zusammenspiel von ZNU (Gründung 2009), fjol (2011) und der leadity (2019).

 

Das ZNU steht für die wissenschaftliche Basis, fjol für die individuelle Umsetzung in Unternehmen und leadity für das smarte, digitale Nachhaltigkeitsmanagement. Genau diese enge Verbindung ist ein besonderer Mehrwert: Forschung, Beratung und Software greifen ineinander und entwickeln sich gemeinsam weiter.

Katrin Nitz betont: „Unternehmen erfüllen dadurch nicht nur die Anforderungen ihrer Stakeholder besser, sondern können Nachhaltigkeit auch effizient und kontinuierlich weiterentwickeln.“

 

Michael Raß hebt außerdem hervor, dass fjol und leadity gemeinsam über viele Jahre hinweg umfangreiche Expertise in über 20 Branchen aufgebaut haben. Gerade diese breite Praxiserfahrung hilft dabei, Unternehmen sehr gezielt zu begleiten und passgenaue Lösungen zu entwickeln.

Was wird von Unternehmen oft unterschätzt?

Katrin Nitz weiß: „Nachhaltigkeit ist kein Trend und keine Kirsche auf der Torte. Sie ist ein Must-have, wenn Unternehmen zukunftssicher sein wollen. Sie ergänzt:

„Maßnahmen haben oft auch finanzielle Vorteile, weil man Einsparungen sieht, wenn man genauer hinschaut.“

Der Blick nach vorn

Für die nächsten Jahre wünschen sich die Interviewten vor allem eines: dass Nachhaltigkeit in Unternehmen weiter als echter Zukunftsfaktor verstanden wird. Nicht als Pflichtübung und nicht als Imagebaustein, sondern als Teil guter Unternehmensführung.

„Und zwar so, dass es im Betrieb Freude macht und einen positiven Impuls auslöst.“, so die Gründer Kölle und Geßner. Genau darin liegt vielleicht die wichtigste Botschaft dieses Jubiläums: Nachhaltigkeit entsteht nicht allein in Daten, Tools oder Berichten. Sie entsteht dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, gemeinsam Lösungen entwickeln und anfangen, Dinge konkret zu verändern.

Fazit: Der beste Zeitpunkt ist jetzt

Nachhaltigkeit ist heute mehr als ein Image-Thema. Sie ist ein Wettbewerbsfaktor, ein Resilienzfaktor und für viele Unternehmen auch eine Frage der Zukunftsfähigkeit. Michael Raß weiß:

„Erfolgreiche Unternehmen sind nicht trotz ihres Nachhaltigkeits­engagements stark, sondern oft auch gerade deshalb.“

fjol ist seit 15 Jahren dafür da, Nachhaltigkeit greifbar, strukturiert und umsetzbar zu machen. Mit einem Team, das neugierig bleibt und Unternehmen auf Augenhöhe begleitet.

Wer Nachhaltigkeit heute angehen will, muss nicht alles sofort perfekt lösen. Aber es lohnt sich, anzufangen und den nächsten sinnvollen Schritt zu gehen. 

 

Und Katrin Nitz betont zum Schluss noch einmal das Wichtigste: „Nachhaltigkeit kann auch richtig Spaß machen“.

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Dürfen wir auch Sie begleiten? Lassen Sie uns sprechen.

Gemeinsam schauen wir, wo Sie stehen und welche nächsten Schritte für Sie sinnvoll sind.

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